Kreuzlingen ist nach Frauenfeld die zweitgrösste Gemeinde des Kantons
Thurgau — nachgerechnet über alle 80 — und liegt unmittelbar an der Grenze zu
Konstanz. Auf 11,49 Quadratkilometern wohnen nach der Reihe des Bundesamts
für Statistik 23 550 Menschen (2025).
Und dann fängt es an, seltsam zu werden.
Der Kanton führt für diese Gemeinde acht Siedlungen mit ihren Einwohnerzahlen.
Die grösste heisst Emmishofen (7 556), die zweitgrösste
Kurzrickenbach (7 183), die dritte Egelshofen (5 736). Die Siedlung,
die tatsächlich Kreuzlingen heisst, kommt mit 2 842 Menschen an
vierter Stelle.
Das ist kein Fehler in den Daten, sondern die Geschichte des Ortes in einer
Tabelle: Kreuzlingen war ursprünglich nicht das Dorf, sondern das Kloster.
Die Gemeinde trägt den Namen des Stifts, die Dörfer, aus denen sie
zusammengewachsen ist, tragen ihre eigenen — und sie tragen sie bis heute,
nicht nur im Gedächtnis, sondern in der amtlichen Statistik.
Dies ist die dritte ausgearbeitete Seite dieser Fläche, und die erste über
eine Stadt. Tägerwilen und Gottlieben sind Dörfer mit 466 und 65
inventarisierten Bauten; Kreuzlingen hat 1 912. Ob eine Ortsgeschichte
auch dann trägt, wenn ein Ort keinen einzelnen Kern hat, war an den beiden
anderen nicht zu prüfen.
Bevölkerung der Siedlungen (sk-stat-162)Dienststelle für Statistik Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Zwei der acht Siedlungen tragen keine Zahl — der Kanton unterdrückt Werte unterhalb einer Schwelle.
Ständige Wohnbevölkerung (px-x-0102010000_101)Bundesamt für Statistik, STAT-TABabgerufen 25.08.2026Gegengerechnet über alle 80 Thurgauer Gemeinden, Stand 2025: Frauenfeld 27 201, Kreuzlingen 23 550, Arbon 16 407.
KreuzlingenHistorisches Lexikon der SchweizZum Weiterlesen. Der Text dort ist geschützt und wird hier nicht wiedergegeben.
Der Untergrund
Unter Kreuzlingen liegt kein Fels, der an die Oberfläche käme. An 95
Punkten — den Koordinaten inventarisierter Bauten quer durch die Gemeinde —
meldet die geologische Karte sieben Einheiten, und alle sieben sind
Lockergestein: Moräne, Bachschutt, Seesedimente, Torf, Schotter, Lehm. Der
Ort steht auf dem, was der Rheingletscher und danach der See hier
liegengelassen haben.
Die Hälfte davon ist Moräne. 50 der 95 Punkte stehen auf „Moräne (Till),
undifferenziert” — Geschiebe der letzten Eiszeit. Danach folgen Bachschutt
(17 Punkte) und See- und Verlandungssedimente des Bodensees (15). Das ist
kein Zufall der Auswahl: Es ist der Übergang vom Moränenhügel im Süden zum
verlandeten Seeufer im Norden, und die Bauten stehen darauf verteilt.
Der Rest ist dünn besetzt und trotzdem aussagekräftig: fünf Punkte stehen
auf Torf. Torf heisst Moor, und Moor heisst, dass hier Wasser stand, bis
jemand es weghaben wollte.
Der Schnitt
Das Gelände zwischen dem höchsten und dem tiefsten benannten Ort der Gemeinde
fällt von der Kapelle Heiligkreuz auf 505,9 Metern zum Seeburgturm auf
396,5 Metern — 109 Meter auf 2 751 Metern Weg. Das ist die ganze
Höhenspanne, in der diese Stadt liegt: ein Hang zum See.
Die Zeichnung darunter zeigt die Oberfläche, nicht die Tiefe. Die farbigen
Bänder sind die Einheit, die an diesem Punkt oben liegt — was darunter
folgt, steht in keiner der beiden Quellen.
Von Katholische Kapelle Heiligkreuz (506 m ü. M.) bis Seeburgturm (397 m ü. M.), über 2'751 Meter. Die Linie ist gerechnet, nicht gelegt: Sie verbindet den höchsten mit dem tiefsten der benannten Orte. Die Höhe ist 7-fach überhöht — ohne das wäre die Zeichnung ein Strich, mit ihr sieht der Hang steiler aus, als er ist. Das farbige Band zeigt, was an der Oberfläche ansteht, gemessen etwa alle 130 Meter; es sagt nichts über die Tiefe. Quelle: Höhenmodell und GeoCover, Bundesamt für Landestopografie swisstopo.
Moräne (Till), undifferenziertSpätes Pleistozängemessen an: Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen · Schloss Bernegg · Katholische Kapelle Heiligkreuz und 47 weitere · Niederterrasse
BachschuttSpätes Pleistozängemessen an: Reformiertes Kirchgemeindehaus · Villa Weidmannsheil · Wohnhaus Villa Mon-Bijou und 14 weitere
detritische VerlandungsbildungSpätes Pleistozängemessen an: Ehemalige Schuhfabrik Weill, Gewerbehaus · Haus Felsenruh · Apollo und 12 weitere
Torfmoor, TorfSpätes Pleistozängemessen an: Alterszentrum · BBM Bildungszentrum für Bau und Mode · evangelisches Kirchgemeindehaus und 2 weitere
LockergesteinQuartärgemessen an: Bahnhof Kreuzlingen Bernrain · Hafenplatz · Seeburgturm und 1 weitere
GeoCover — Vektordatensatz der geologischen Karten 1:25 000Bundesamt für Landestopografie swisstopoabgerufen 25.08.2026Abgefragt an den Koordinaten von 95 inventarisierten Bauten dieser Gemeinde — nicht an einem Punkt, den jemand für den Ortsmittelpunkt hält.
Das Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen ist nach Wikidata im 12.
Jahrhundert gegründet worden — genauer sagt es die Quelle nicht, und deshalb
steht hier auch keine Jahreszahl.
Der Name des Stifts ist auf die Gemeinde übergegangen, nicht auf ein Dorf. Was
heute Kreuzlingen heisst, war eine Reihe von Dörfern am Hang und am Ufer:
Egelshofen, Emmishofen, Kurzrickenbach. Sie sind nicht
verschwunden, als die Gemeinde ihren Namen bekam — sie stehen alle drei
weiterhin in zwei amtlichen Verzeichnissen.
Erstens in der Siedlungsstatistik, mit Einwohnerzahlen, die grösser sind
als die der Siedlung Kreuzlingen selbst: Emmishofen 7 556, Kurzrickenbach
7 183, Egelshofen 5 736 — Kreuzlingen 2 842.
Zweitens im Flurnamenfeld des Denkmalinventars. Von 89 Flurnamengebieten
in dieser Gemeinde trägt das grösste den Namen Kreuzlingen (839 Bauten),
danach folgen Egelshofen (138), Emmishofen (127) und
Kurzrickenbach (91). Wo die drei Dörfer standen, weiss die
Katasterverwaltung bis heute genau.
Der Rest der 89 Namen ist das, was Flurnamen immer sind: Beschreibungen von
Land. Wöschbach, Sandbreiti, Brüel, Braati, Schööffler. Die
Mundartformen daneben stehen im Thurgauer Namenbuch und sind oft die
interessantere Hälfte — Churzriggebach für Kurzrickenbach, Egelshofe für
Egelshofen.
Das Muster ist dasselbe wie in Tägerwilen, nur eine Stufe grösser: Die
politische Gemeinde ist eine Verwaltungseinheit. Was die Leute meinen, wenn sie
sagen, wo sie wohnen, steht in den Flurnamen.
Belege zu diesem Abschnitt (3)
Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen (Q679893)Wikidata (CC0)abgerufen 25.08.2026Die Gründung ist dort mit der Genauigkeit „Jahrhundert" hinterlegt. Deshalb steht hier „12. Jahrhundert" und keine Jahreszahl — der gespeicherte Wert 1101 ist die interne Schreibweise für ein Jahrhundert, kein Datum.
Hinweisinventar Bauten, Feld FlurnamengebietAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgau (über data.tg.ch, dbu-dp-3)abgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Die Zuordnung der 1 890 Datensätze zu 89 Flurnamengebieten stammt aus diesem Feld.
Kapitel IIKloster, Klinik, Grenze
Fünf Häuser an der Hauptstrasse
Vom Stift, das der Gemeinde ihren Namen gab, steht im Denkmalinventar eine
zusammenhängende Reihe an der Hauptstrasse — fünf Nummern, fünf Baujahre, alle
im 17. Jahrhundert:
Adresse
Baujahr
Eintrag
Hauptstrasse 85
1653
Ehemalige Klosterkirche St. Ulrich und Afra
Hauptstrasse 87
1665
Ehemaliges Augustinerkloster
Hauptstrasse 91
1677
Klosterökonomie
Hauptstrasse 93
1677
Klosterökonomie
Hauptstrasse 95
1677
Klosterökonomie
Das ist ein Widerspruch, und er ist keiner. Das Stift ist nach Wikidata im
12. Jahrhundert gegründet; die Gebäude, die davon übrig sind, tragen Baujahre
aus dem 17. Diese Zahlen datieren nicht die Gründung, sondern die Häuser, die
heute dort stehen — nach einem Neubau, wie er in fünfhundert Jahren mehr als
einmal fällig wird.
Die Fläche datiert nichts um. Was die eine Quelle über die Einrichtung sagt und
was die andere über die Mauern sagt, steht nebeneinander, weil es zwei
verschiedene Fragen sind.
Drei Häuser mit demselben Baujahr, direkt nebeneinander, sind übrigens der
Normalfall und nicht die Ausnahme: Wo eine Wirtschaftsanlage in einem Zug
gebaut wurde, trägt jede ihrer Nummern dasselbe Jahr. In der Zeitleiste sieht
das aus wie drei Ereignisse. Es ist eines.
Belege zu diesem Abschnitt (2)
Hinweisinventar Bauten, Hauptstrasse 85–95 KreuzlingenAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Die Baujahre 1653, 1665 und dreimal 1677 stammen aus dem Feld baujahr1 dieser fünf Datensätze.
Wikidata kennt 179 Menschen mit einem Bezug zu Kreuzlingen — geboren,
gestorben, gewohnt oder gewirkt. Zählt man die Nachnamen, ist das Ergebnis
eindeutig: Dreizehn von ihnen heissen Binswanger. Der zweithäufigste Name
in der Liste kommt dreimal vor.
Es ist eine Familie, und es ist ein Beruf. Unter den 179 sind acht
Psychiaterinnen und Psychiater — sieben davon heissen Binswanger:
Ludwig Binswanger der Ältere
1820–1880, gestorben in Kreuzlingen
Robert Binswanger
1850–1910, geboren in Kreuzlingen
Otto Binswanger
1852–1929, gestorben in Kreuzlingen
Ludwig Binswanger
1881–1966
Herbert Binswanger
1900–1975, geboren in Kreuzlingen
Wolfgang Binswanger
1914–1993, geboren in Kreuzlingen
Ralf Binswanger
* 1940, geboren in Kreuzlingen
Ludwig Binswanger (1881–1966) ist in dieser ganzen Liste der Einzige, der
hier geboren wurde, hier gewirkt hat und hier gestorben ist. Alle 178 anderen
haben mit dem Ort eine, selten zwei Verbindungen. Er hat drei.
Der Grund steht in Wikidata und im Denkmalinventar: Das Sanatorium Bellevue
lag in Kreuzlingen, und es besteht laut Wikidata aus der Villa Belle-Vue
und der Villa Roberta — beide stehen unten in der Zeitleiste, datiert auf
1842 und 1893. Das Denkmalinventar führt an der Hauptstrasse 14 eine
„Villa Bellevue” von 1842 und an der Bernrainstrasse 19 eine Klinik Seeschau
von 1825.
Und damit ist auch klar, was diese Zahlen nicht sagen. Dass Kreuzlingen
179 Menschen in Wikidata hat und Tägerwilen 20, heisst nicht, dass hier neunmal
so viel geschehen ist. Ein einziges Haus mit einem Familienbetrieb darin kann
eine solche Liste über Generationen füllen — und genau das ist hier passiert.
Sanatorium Bellevue (Q2220224)Wikidata (CC0)abgerufen 25.08.2026Dort ist als Bestandteil die Villa Belle-Vue und die Villa Roberta hinterlegt — beide stehen in der Zeitleiste dieser Seite.
Kreuzlingen hat eine Grenzstrasse und eine Zollstrasse, und beide sind
keine Randnotiz: Das Denkmalinventar führt an ihnen zusammen 22 Bauten —
18 an der Grenzstrasse, 4 an der Zollstrasse. Darunter ein Zollgebäude von
1875 an der Seestrasse und ein Magazin von 1873 an der Zollstrasse.
Wie nah die Nachbarstadt ist, lässt sich an dieser Fläche beziffern, weil sie
für jede Ortsseite den Umkreis von sechs Kilometern mit erhebt. Für
Kreuzlingen sind das 57 Objekte — und 47 davon liegen in Konstanz.82 Prozent dessen, was im Umkreis dieser Stadt inventarisiert ist, steht
im Ausland.
Das ist derselbe Befund, an dem diese Fläche am 24. August 2026 ihren eigenen
Zuschnitt korrigiert hat. Für Tägerwilen lagen 46 von 83 Umkreis-Objekten in
Konstanz, und weil die Seite damals aus fast nichts anderem bestand, handelte
sie über weite Strecken von der Nachbarstadt statt vom Ort.
Für Kreuzlingen ist der Umkreis kein Notbehelf mehr, sondern eine Aussage: Wer
hier steht, steht 47 inventarisierten Bauten näher, die in einem anderen Land
stehen, als den meisten Bauten seines eigenen Kantons.
Die Zahl misst allerdings auch Datenpflege. Konstanz ist eine Grossstadt
mit einem gut gepflegten Wikidata-Bestand; die Thurgauer Nachbargemeinden im
selben Kreis — Münsterlingen 3, Lengwil 2, Tägerwilen 2 — sind dort dünn
vertreten. Der Kreis ist ein Kreis, die Zahlen darin sind es nicht.
179 Menschen führt Wikidata mit einem Bezug zu Kreuzlingen. Aufgeteilt nach
der Art des Bezugs: 99 geboren, 66 gestorben, 7 haben hier gewirkt,
3 haben hier gewohnt, 3 wurden hier geboren und sind hier gestorben —
und einer hat alle drei Verbindungen zugleich.
Diese Liste ist kein Verzeichnis wichtiger Menschen. Sie ist ein
Verzeichnis der Menschen, über die jemand einen Wikidata-Eintrag angelegt und
darin einen Ort vermerkt hat. Wer keinen Eintrag hat, fehlt; wer einen hat,
dessen Geburtsort aber nie eingetragen wurde, fehlt ebenfalls.
Die Reihenfolge unten ist chronologisch nach Geburtsjahr, nicht nach
Bedeutung — eine Rangfolge gäbe es auf dieser Fläche nicht zu holen.
Johannes Morell11. März 1759 – 22. April 1835Schweizer PolitikerUnknown authorUnknown author · Public domain
Ferdinand Samuel Laur22. Februar 1791 – 2. Juli 1854Badisch-schweizerischer Komponist, Dirigent, Chorleiter und MusikpädagogeNeuling12 · CC BY-SA 4.0
Friedrich von Zeppelin29. November 1807 – 25. März 1886Deutscher Baumwollfabrikant und HofbeamterAlbert Graefle · Public domain
Johannes Bumüller29. Dezember 1811 – 13. September 1890Deutscher Redakteur, katholischer Schriftsteller und Gymnasial-ProfessorUnknown artist; picture (photograph?) in Stadtarchiv (muncipal archive) Schelklingen, approximately made in 1870/1880 · CC0
Ludwig Binswanger der Ältere25. Juni 1820 – 5. August 1880Deutscher Psychiater (1820-1880), der in der Schweiz tätig warMarco Capriglio · CC BY-SA 4.0
Adelbert Delbrück16. Januar 1822 – 26. Mai 1890Deutscher Unternehmer und BankierUnknown authorUnknown author · Public domain
Carl Westphal23. März 1833 – 27. Januar 1890Deutscher Psychiater und NeurologeG. Engelbach (Lithograph) · Public domain
Thomas Würtenberger21. Dezember 1836 – 26. Juli 1903Deutscher Geologe und UnternehmerUnbekannt · Public domain
Adolph L’Arronge8. März 1838 – 25. Mai 1908Deutscher Bühnenautor, Theaterleiter, Theaterkritiker und DirigentErwin Raupp · Public domain
Gustav Przibram2. Dezember 1844 – 15. August 1904Österreichischer Industrieller und DichterAdolf Dauthage · Public domain
Robert Binswanger12. Mai 1850 – 6. Dezember 1910Schweizer PsychiaterMarco Capriglio · Public domain
Otto Binswanger14. Oktober 1852 – 15. Juli 1929Schweizer Psychiater und NeurologeUnknown authorUnknown author · Public domain
Enrique Conrado Rébsamen8. Februar 1857 – 8. April 1904Mexikanischer AkademikerEl Ágora · CC BY-SA 3.0
Emil Hofmann21. Februar 1865 – 10. März 1927Schweizer Pfarrer und PolitikerUnknown authorUnknown author · CC BY-SA 4.0
Melchior Böniger21. Dezember 1866 – 30. Juli 1929Schweizer Chemiker und DirektorW. Balmer · Public domain
Franz Jacob Hering10. Juni 1874 – 24. Mai 1963Ingenieur, Naturheiler und Fotografunknown · Public domain
Helen Dahm21. Mai 1878 – 24. Mai 1968Schweizer MalerinUnknown authorUnknown author · Public domain
Ludwig Binswanger13. April 1881 – 5. Februar 1966Schweizer Psychiaterde:Franz Vältl, photographer, Weimar · Public domain
Alexander Castell21. November 1883 – 21. Februar 1939Schweizer SchriftstellerUnknown authorUnknown author · CC BY-SA 4.0
Oskar Hug13. Mai 1886 – 8. August 1968Schweizer Arzt, Alpinist und SkipionierUnknown authorUnknown author · Public domain
Wilhelm Fröhlich21. November 1892 – 21. Oktober 1969Schweizer Lehrer, Erfinder des Radiomann-BaukastensRfroehlich · CC BY-SA 4.0
Karl Dammer2. Januar 1894 – 4. Februar 1977Deutscher DirigentUnknown authorUnknown author · Public domain
Anneliese Halbe1894 – 1986Deutsche Schauspielerin und TheaterregisseurinPhilipp Kester · CC BY-SA 4.0
Fritz Blanke22. April 1900 – 4. März 1967Schweizer KirchenhistorikerFranz Schmelhaus, Zürich · Public domain
Wilhelm Blanke29. Januar 1904 – 7. Dezember 1944Deutscher Widerstandskämpfer und NS-OpferFaldrian · CC BY-SA 4.0
Erich Böckli13. Juli 1919 – 4. März 2005Schweizer Politiker (Kt. TG)Comet Photo AG (Zürich) · CC BY-SA 4.0
Heinz Moll25. Juli 1928 – 20. März 2008Schweizer Politiker (FDP)Comet Photo AG (Zürich) · CC BY-SA 4.0
Jürg Schoop11. Juni 1934 – 31. März 2024Schweizer KünstlerSascha Erni · CC BY-SA 4.0
Bruno Lang* 25. Juni 1936User:Ruth Hockarth · CC BY-SA 4.0
Peter Schmid* 4. Oktober 1940Schweizer Politiker (Grüne)Walter Rutishauser · CC BY-SA 4.0
Thomas Onken6. Mai 1941 – 14. März 2000Schweizer Politiker und KunsthistorikerWalter Rutishauser · CC BY-SA 4.0
Mirko Frýba21. Januar 1943 – 24. Juli 2016Psychoanalytiker und buddhistischer MönchNo machine-readable author provided. Gakuro assumed (based on copyright claims). · CC BY-SA 3.0
Vreni Hubmann* 15. Mai 1944Schweizer Lehrerin und PolitikerinUnknown, presumably Swiss Federal Parliamentary Services staff · Attribution
Urs Kliby* 24. Dezember 1950Schweizer BauchrednerMark Benecke · CC BY-SA 3.0
Jossi Wieler* 6. August 1951Schweizer Theaterregisseur, Opernregisseur und IntendantManfred Werner - Tsui · CC BY-SA 3.0
Christian Lohr* 5. April 1962Schweizer PolitikerServices du Parlement · Attribution
Daniel Lopar* 19. April 1985Schweizer FußballtorwartMarco Tedaldi from St. Gallen, Switzerland · CC BY-SA 2.0
Das sind Bildnisse, keine Fotografien. Nikolaus von Frauenfeld starb 1344; was von ihm zu sehen ist, stammt aus einer viel späteren Wappentafel. Wie ähnlich ein solches Blatt dem Menschen sah, kann niemand prüfen. — Von 38 der 179 Menschen dieser Seite ist überhaupt ein Bildnis überliefert; die übrigen 141 fehlen hier, nicht im Ort.
Das kantonale Hinweisinventar führt in Kreuzlingen 1 912 Bauten. 1 639
davon tragen ein Baujahr, das hier als Baujahr gilt. 185 tragen eine
Jahreszahl zwischen 1898 und 1900 — das ist auf dieser Fläche kein Baujahr,
sondern ein Katasterdatum, und warum, steht in der Methode.
88 tragen gar keine Jahresangabe.
Die Verteilung ist eindeutig, und sie ist die Aussage dieser Seite:
Bauzeit
Bauten
13. Jahrhundert
1
15. Jahrhundert
2
16. Jahrhundert
7
17. Jahrhundert
21
18. Jahrhundert
56
19. Jahrhundert
242
20. Jahrhundert
1 309
21. Jahrhundert
1
Vier von fünf inventarisierten Bauten Kreuzlingens stammen aus dem 20.
Jahrhundert — 1 309 von 1 639, 80 Prozent. Zum Vergleich, an denselben Zahlen
gerechnet: In Tägerwilen sind es 77 Prozent, in Gottlieben 30.
Das ist kein Zufall der Erhebung, sondern der Unterschied zwischen einem Dorf
und einer Stadt, die im 20. Jahrhundert gewachsen ist. Und es ist zugleich eine
Warnung: Das Inventar nimmt vor allem auf, was vor 1960 entstand. Was
danach gebaut wurde — und in Kreuzlingen ist das sehr viel —, fehlt hier fast
vollständig. Ein einziger Eintrag trägt ein Baujahr nach 2000.
13. Jh.1
15. Jh.2
16. Jh.9
17. Jh.26
18. Jh.62
19. Jh.229
20. Jh.1'309
21. Jh.1
Das ist keine Altersverteilung der Häuser, sondern die der inventarisierten. Aufgenommen wird, was vor 1960 entstand, dazu Wertvolles bis 1980 — was danach gebaut wurde, fehlt fast vollständig. Der Balken für das 21. Jahrhundert misst die Aufnahmeregel, nicht die Bautätigkeit.
1'912 Bauwerke im Inventar, 1'639 davon mit belastbarem Baujahr. 185 tragen ein Katasterdatum (1898–1900) und gelten hier als undatiert — ein Dorf baut nicht ein Drittel seiner Häuser in einem Jahr. Quelle: Hinweisinventar Bauten, Amt für Denkmalpflege Kanton Thurgau — derselbe Bestand steht als offene Daten unter CC0 1.0 (Publikation desselben Bestands auf data.tg.ch, dbu-dp-3).
Belege zu diesem Abschnitt (1)
Hinweisinventar Bauten, Baujahre der Gemeinde KreuzlingenAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. 1 912 Bauten, davon 1 639 mit einem Baujahr, 185 mit einem Katasterdatum von 1898 bis 1900 und 88 ohne jede Jahresangabe.
Die Stadt, gezeichnet aus ihren Häusern
1 639 Häuser mit Baujahr und Koordinate ergeben zusammen etwas, das keine
Liste zeigen kann: die Form des Ortes.
Was hier steht, ist kein Ortsplan und keine Karte. Es gibt keinen
Hintergrund, keine Strassen, keine Grenzen — nur einen Punkt je Haus, gesetzt
an seine Stelle und gefärbt nach seinem Alter.
Drei Dinge sind daran zu sehen, und weil einem Bild schnell etwas angesehen
wird, das nicht drinsteht, ist jedes davon an denselben Punkten nachgerechnet.
Die Tabelle unter der Zeichnung zeigt die Zahlen.
Es gibt keinen alten Kern, es gibt drei. Die 87 Bauten vor 1800 stehen im
Median nur 27 Meter vom nächsten gleichaltrigen Haus entfernt — enger als
in Tägerwilen — und streuen trotzdem 824 Meter um ihren Schwerpunkt. Eng
und weit verteilt zugleich: Das ist die Signatur mehrerer Kerne, nicht eines.
Es sind die Dörfer aus dem Abschnitt über den Namen.
Das 19. Jahrhundert bleibt bei den Alten. 242 Bauten, 48 Prozent davon
keine 150 Meter von einem Haus aus der Zeit davor entfernt. Angebaut, nicht neu
angefangen.
Und das 20. Jahrhundert füllt die Zwischenräume. 1 309 Bauten, im Median
21 Meter auseinander — die mit Abstand dichteste Bauzeit —, aber nur noch
34 Prozent in der Nähe der alten Häuser. Zwischen den drei Kernen war Platz,
und dieser Platz ist es, der Kreuzlingen zu einer Stadt gemacht hat.
Ein Hinweis, ohne den das Bild lügt: Wo die Fläche leer ist, ist nichts
inventarisiert — nicht nichts gebaut. Aufgenommen wird vor allem, was vor
1960 entstand. Die Quartiere der letzten sechzig Jahre fehlen hier fast
vollständig.
Und der älteste Punkt trägt eine gerundete Zahl. Der früheste Eintrag des
Inventars steht auf 1250; die Beschreibung dazu sagt „Kernbau wohl im 13.
Jahrhundert”. Das ist keine Jahresangabe, sondern ein Jahrhundert, das in ein
Jahresfeld geschrieben wurde. Die Zeichnung kann das nicht darstellen — sie
setzt den Punkt auf 1250. Die Liste unten kann es, und deshalb steht es hier.
vor 180087
19. Jahrhundert242
20. Jahrhundert1'309
ab 20001
In diesem Bild stehen keine Nummern. Von den 93 benannten Orten lägen 67 — 72 Prozent — so dicht beieinander, dass ihre Ringe einander überdecken. Eine Nummer, die man nicht zuordnen kann, ist kein Schlüssel, sondern ein Fleck. Weggelassen ist deshalb die Position im Bild, nicht ein einziger Name: Die Liste darunter ist vollständig.
Abstand zum Nachbarn ist der Median, nicht der Mittelwert: ein einzelner Hof weit draussen würde den Mittelwert hochziehen und über alle anderen etwas Falsches erzählen. Streuung ist der mittlere Abstand vom eigenen Schwerpunkt. Die letzte Spalte zählt, was im Umkreis von 150 m um ein Haus von vor 1800 steht.
1'639 datierte Bauwerke, gezeichnet nach ihrer Lage. Das ist kein Ortsplan. Es fehlen alle Häuser, die nicht im Inventar stehen — und im Inventar steht vor allem, was vor 1960 gebaut wurde. Wo die Fläche leer ist, ist nichts inventarisiert; sie ist deshalb nicht unbebaut. Ausdehnung rund 4.2 × 3.9 km. Quelle: Hinweisinventar Bauten, Amt für Denkmalpflege Kanton Thurgau.
Die Katasterverwaltung teilt Kreuzlingen in 89 Flurnamengebiete. Neben der
amtlichen Schreibung steht bei vielen die Form aus dem Thurgauer Namenbuch
— die, die im Ort gesprochen wird.
Die Jahreszahl neben einem Flurnamen ist nicht das Alter des Namens. Sie
sagt, seit wann in diesem Gebiet etwas steht, das inventarisiert ist. Die
meisten Flurnamen sind Jahrhunderte älter als jedes Haus darin.
Vier der Gebiete tragen die Namen, um die es auf dieser Seite von Anfang an
geht: Kreuzlingen mit 839 Bauten, Egelshofen mit 138, Emmishofen
mit 127 und Kurzrickenbach mit 91. Die drei Dörfer sind als Gemeinden
verschwunden und als Gebiete geblieben.
„Seit" meint nicht das Alter des Namens. Es meint, seit wann in diesem Gebiet ein inventarisiertes Bauwerk steht. Die meisten Flurnamen sind älter als jedes Haus darin — oft um Jahrhunderte. Die letzte Zahl ist die Menge inventarisierter Bauten im Gebiet und keine Rangfolge. Zweite Spalte: die Mundartform aus dem Thurgauer Namenbuch, wo sie von der amtlichen Schreibung abweicht. Quelle: Hinweisinventar Bauten Kanton Thurgau (Stand 2023), Feld Flurnamengebiet und Namenbuch, CC0 1.0.
Belege zu diesem Abschnitt (1)
Hinweisinventar Bauten Kanton Thurgau, Felder Flurnamengebiet und NamenbuchAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgau (über data.tg.ch, dbu-dp-3)abgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Die Mundartformen stammen aus dem Thurgauer Namenbuch. Verbunden über die exakte Landeskoordinate: 1 885 der 1 890 Datensätze der Momentaufnahme finden ihren Bau im Live-Dienst.
Kapitel VDer Ort heute
Acht Siedlungen, und die Namensgeberin ist die vierte
Der Kanton führt für Kreuzlingen acht benannte Siedlungen. Sechs davon
tragen eine Einwohnerzahl, zwei nicht — Kaserne Bernrain und Langhalde
liegen unter der Schwelle, ab der der Kanton eine Zahl veröffentlicht.
Das ist keine Null. Wer die Lücke als Null liest, behauptet, dort wohne
niemand. Der Kanton sagt etwas anderes: dass er es nicht sagt.
Die Reihenfolge der sechs übrigen ist der Grund, warum diese Seite so anfängt,
wie sie anfängt. Die Siedlung Kreuzlingen steht mit 2 842 Menschen an
vierter Stelle — hinter Emmishofen, Kurzrickenbach und Egelshofen.
Und eine der sechs überschreitet die Gemeindegrenze: Kurzrickenbach ist im
Verzeichnis mit zwei Postleitzahlen und zwei Ortschaften geführt, 8280
Kreuzlingen und 8598 Bottighofen. Eine Siedlung ist keine Verwaltungseinheit.
Emmishofenauch Flurname7'556
Kurzrickenbachauch Flurname7'183
Egelshofenauch Flurname5'736
Kreuzlingenauch Flurname2'842
Mellgentenauch Flurname22
Girsbergauch Flurname13
Kaserne Bernrainauch Flurnameunter der Schwelle
Langhaldeunter der Schwelle
Stand 31. Dezember 2025. „Unter der Schwelle" heisst nicht null. Der Kanton veröffentlicht sehr kleine Einwohnerzahlen nicht, damit sich niemand aus der Statistik heraus identifizieren lässt — in 2 der 8 Siedlungen ist das der Fall. Die übrigen zählen zusammen 23'352 Menschen. Quelle: Siedlungsverzeichnis des Kantons Thurgau 2026, CC0 1.0.
Belege zu diesem Abschnitt (1)
Bevölkerung der Siedlungen (sk-stat-162)Dienststelle für Statistik Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Zwei der acht Siedlungen tragen keine Zahl: Der Kanton unterdrückt Werte unterhalb einer Schwelle, damit sich niemand aus einer kleinen Zahl auf einzelne Haushalte schliessen kann.
Die Bevölkerung
Die Reihe des Bundesamts für Statistik reicht 16 Jahre zurück. In dieser
Zeit ist Kreuzlingen von 19 544 (2010) auf 23 550 Menschen (2025)
gewachsen — 4 006 mehr, ein Fünftel.
Der Balken beginnt bei null, und das ist keine Selbstverständlichkeit: Eine
Achse, die bei 19 000 anfängt, macht aus einem Fünftel Wachstum optisch eine
Verdreifachung.
Zwei Quellen, zwei Zahlen für dasselbe Jahr. Wikidata führt für 2018
21 997 Einwohner, das Bundesamt für Statistik für 2018 22 004 — eine
Differenz von sieben Personen. Das ist kein Fehler in einer der beiden Quellen,
sondern der Unterschied zwischen einem Stichtag und einer anderen Zählweise.
Beide stehen hier mit ihrem Namen daneben; eine Fläche, die sich in solchen
Fällen für eine Zahl entscheidet, sieht sicherer aus, als sie ist.
Die datierten Bauwerke und Ereignisse der Gemeinde, in Schichten. Diese Leiste kommt aus zwei Beständen: aus Wikidata und aus dem Hinweisinventar der kantonalen Denkmalpflege. Wo die Jahreszahl aus dem Inventar stammt, steht es in der Zeile.
Das ist keine Auswahl der wichtigsten Bauwerke, sondern die der bebilderten: 44 der 94 benannten Orte tragen ein Bild mit Urhebernachweis. Die übrigen 50 fehlen im Streifen, nicht im Ort. Abgebildet sind hier 24 davon, die frühesten zuerst; 20 weitere sind nicht abgebildet. Das ist eine Kappung, und sie steht hier, damit der Streifen nicht wie das Ganze aussieht. Alle Aufnahmen stammen aus Wikimedia Commons; die Urheber stehen unter den Bildern und vollständig auf der Nachweisseite.
Diese 17 Einträge sind belegt, ihr Jahr ist es nicht. Bei den meisten zu Recht: eine Strasse, ein Gebiet und eine Kulturlandschaft haben kein Baujahr, und ein Stolperstein datiert nicht sich selbst, sondern ein Leben.
57 datierte Bauwerke und Ereignisse liegen im Umkreis von sechs Kilometern um Kreuzlingen — hier nach Nachbargemeinden gebündelt, mit den jeweils ältesten drei. Die Zahlen zusammengezählt ergeben mehr: 2 Objekte liegen in mehreren Gemeinden zugleich und erscheinen bei jeder.
Quellen
Jeder geschriebene Abschnitt oben trägt seine eigenen Quellen; hier stehen sie zusammen. Was nicht belegt ist, steht nicht da.
Bevölkerung der Siedlungen (sk-stat-162)Dienststelle für Statistik Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Zwei der acht Siedlungen tragen keine Zahl — der Kanton unterdrückt Werte unterhalb einer Schwelle.
Ständige Wohnbevölkerung (px-x-0102010000_101)Bundesamt für Statistik, STAT-TABabgerufen 25.08.2026Gegengerechnet über alle 80 Thurgauer Gemeinden, Stand 2025: Frauenfeld 27 201, Kreuzlingen 23 550, Arbon 16 407.
KreuzlingenHistorisches Lexikon der SchweizZum Weiterlesen. Der Text dort ist geschützt und wird hier nicht wiedergegeben.
GeoCover — Vektordatensatz der geologischen Karten 1:25 000Bundesamt für Landestopografie swisstopoabgerufen 25.08.2026Abgefragt an den Koordinaten von 95 inventarisierten Bauten dieser Gemeinde — nicht an einem Punkt, den jemand für den Ortsmittelpunkt hält.
Augustinerchorherrenstift Kreuzlingen (Q679893)Wikidata (CC0)abgerufen 25.08.2026Die Gründung ist dort mit der Genauigkeit „Jahrhundert" hinterlegt. Deshalb steht hier „12. Jahrhundert" und keine Jahreszahl — der gespeicherte Wert 1101 ist die interne Schreibweise für ein Jahrhundert, kein Datum.
Hinweisinventar Bauten, Feld FlurnamengebietAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgau (über data.tg.ch, dbu-dp-3)abgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Die Zuordnung der 1 890 Datensätze zu 89 Flurnamengebieten stammt aus diesem Feld.
Hinweisinventar Bauten, Hauptstrasse 85–95 KreuzlingenAmt für Denkmalpflege Kanton Thurgauabgerufen 25.08.2026Offene Daten, CC0 1.0. Die Baujahre 1653, 1665 und dreimal 1677 stammen aus dem Feld baujahr1 dieser fünf Datensätze.
Sanatorium Bellevue (Q2220224)Wikidata (CC0)abgerufen 25.08.2026Dort ist als Bestandteil die Villa Belle-Vue und die Villa Roberta hinterlegt — beide stehen in der Zeitleiste dieser Seite.